Mein Weg
Die Stimme der Tiere
Mein Name ist Ann-Christin, und ich wurde 1985 geboren. Ich lebe auf einem idyllischen Resthof am Rande des Südharzes, wo ich als Tierrechtsaktivistin und Betreiberin des Lebenshofs Heile Seele, tätig bin.
Auf meinem Lebensweg haben mir zahlreiche Tiere stets zur Seite gestanden. Ich engagiere mich nicht nur auf meinem Lebenshof, sondern auch privat im Tierschutz. Eine umfassende Vorstellung aller tierischen Begleiter wäre umfangreich, doch einige von ihnen sind auf den Fotos auf dieser Seite dokumentiert.
Tierkommunikation
Meine tiefe Verbundenheit zu Tieren begleitet mich schon von frühester Kindheit an. Ich bin mit ihnen aufgewachsen und habe in meinem Leben immer wieder enge Beziehungen zu ihnen aufgebaut. Nach dem Abschluss meines ersten Basiskurses zur Tierkommunikation wurde mir bewusst, dass diese Fähigkeit schon immer ein Teil meines Lebens war, jedoch bislang nicht aktiv in meinem Bewusstsein präsent war.
Wie ich zur Tierkommunikation fand
Mein Weg zur Tierkommunikation wurde maßgeblich durch meinen verstorbenen Hund Ben geprägt.
Vor nahezu 13 Jahren wurde Ben plötzlich schwer krank und hatte Schwierigkeiten, richtig zu laufen. Seine Hinterbeine waren taub, und er benötigte eine stetige Gabe von Schmerzmitteln, die glücklicherweise gut wirkten. Aus meiner Sicht war er ein glücklicher und lebensfroher Hund. Dennoch wurde ich von Menschen in meinem Umfeld wiederholt darauf angesprochen, dass er leiden würde und man ihn erlösen sollte. Diese Äußerungen verunsicherten mich, und ich begann zu hinterfragen, ob meine Wahrnehmung vielleicht trügerisch war.
Da Ben bei meiner Familie lebte, wurden alle Entscheidungen gemeinsam getroffen, doch meine Bedenken bezüglich einer möglichen Euthanasie wuchsen. Um Klarheit zu gewinnen, suchte ich den Kontakt zu einer erfahrenen Tierkommunikatorin. Diese Entscheidung stellte für mich die letzte Hoffnung dar. Trotz meiner anfänglichen Skepsis war der Wunsch, dass die Kommunikation mit Ben funktioniert, mindestens ebenso groß.
Ich entschloss mich, die Informationen, die ich erhalte, völlig offen und ohne Vorurteile zu betrachten. Und buchte also einen Telefontermin. Ich verriet rein gar nichts und stellte keine Fragen, dennoch war ich bereits in den ersten 10 Minuten des Gesprächs völlig überrascht. Meine Kollegin erzählte von Bens Krankheit und Ben zeigte der Tierkommunikatorin unter anderem, wie es bei uns aussah. In diesem Moment wurde mir klar: Das muss ich lernen!
Die wichtigste und zugleich schwierigste Entscheidung konnte Ben selbst treffen: Er konnte sich dafür entscheiden, zu leben, und uns mitteilen, wie wir es ihm angenehm machen können. Das taten wir natürlich!
Heute kann ich sagen, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war. Ben hat sich entschieden, weiterzuleben. Er hat mir und meiner Familie beigebracht, loszulassen und an seiner Lebenssituation zu wachsen. So konnten wir einen wunderschönen Sommer gemeinsam verbringen.
Jede Minute haben wir in vollen Zügen genossen. Insgesamt hatten wir drei Tiergespräche mit ihm, das letzte an seinem Todestag. Durch die vorherigen Gespräche konnte ich eine Verbindung zu Ben aufbauen, die ich für unmöglich gehalten hätte. Diese Verbindung besteht bis über seinen Tod hinaus!

"Ich bin zutiefst dankbar, dass ich heute als Tierkommunikatorin arbeiten darf und die Möglichkeit habe, zwischen Mensch und Tier zu vermitteln."
Ich habe Ben unglaublich viel zu verdanken; er ist mein wichtigster Lehrer auf diesem Weg. Außerdem möchte ich meiner Kollegin Sarah Pitzschke danken, die damals zwischen Ben und mir vermittelt hat, sowie meiner Lehrerin Catherin Seib. Vielen Dank!
